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Autor: Michael

Kartenhäuser

Je mehr wir das Wesentliche erken­nen,desto mehr fallen die eige­nen Kartenhäuser zusam­men. Je mehr wir das Wesentliche erken­nen,desto mehr verliert das Unwesentliche an Glanz.

Wahrnehmung passt sich den Erwartungen an

was sich dann auch »selbst­er­fül­lende Prophezeiung« nennt. ist ein Urteil einmal gefällt, dann ist es schwie­rig, diese »Meinung« zu revi­die­ren. Bedeutet es doch das Eingestehen eines eige­nen Fehlurteils. »Willst Du glück­lich sein, muss Du einfach nur keine Meinung haben« habe ich mal gehört. In diesem Zusammenhang stimmt das wohl. Wolllen…

Was machen wir hier?

Ja, was machen wir über­haupt? Hat das, was wir tagein, tagaus machen etwas mit unse­rem ursprüng­li­chen Wesen zu tun? Immer, wenn ich mir diese Frage stelle, bemerke ich, das ich anfange, den Kopf zu schüt­teln und ich einmal herz­lich lachen muss. Denn da war sie wieder — die Verzettelung, die…

Firtz Mauthner über den Sinn des Lebens

Niemals kann ich ohne stil­lere oder lautere Heiterkeit Bücheranzeigen lesen, die mit Titeln anlo­cken wie: der Sinn des Lebens, der Wert des Lebens, der Unfug des Sterbens usw. Meinem Bilde von der Geistesarbeit der Zunftphilosophen würde ein humo­ris­ti­scher Zug fehlen, wenn nicht auch der Nobelpreisträger Eucken, der drei­ßig Jahre vorher…

Roland G. Hicks — Semantik, der Zen‐Buddhismus und die Protestbewegung

  “Insoweit die Mitglieder der Protestbewegung die konven­tio­nelle Sprachwelt durch­schauen und wirk­lich­keits­nä­her einge­stellt sind, stehen sie auf dem Boden der meta­phy­si­schen Annahmen sowohl des Zen als auch der Allgemeinsemantik.” In der Literatur des Zen‐Buddhismus finden sich einige eindrucks­volle Parallelen zwischen dem Zen‐Gedanken und west­li­chen seman­ti­schen Vorstellungen. LAO TSE und ALFRED

was ist Leben

De Frage, was Leben ist, ergrün­den sich meiner Meinung nach in der Frage nach der Natur des Geistes. Um das Wesen oder die Natur des eige­nen Geistes zu schauen, sind die wesent­li­chen Fragen hilf­rei­che Wegbegleiter. Doch was sind die wesent­li­chen Fragen? Es sind die Fragen nach Veränderung, Tod, Einheit und…

Chang Tun‐Sung — Chinesen denken anders

  CHANG TUNG‐SUNChinesen denken anders “Der auf dem Gesetz der Identität beru­hende Syllogismus ist die Form der Folgerung in der west­li­chen Logik, während die Chinesen die Analogie anstelle der Folgerung verwen­den.” Westliche Logiker halten es für ausge­macht, daß Gegenstand der Logik die Regeln der mensch­li­chen Schlußfolgerung seien. Diese Annahme ist…

Fritz Mauthner — Denken und Sprechen

  FRITZ MAUTHNERDenken und Sprechen “Es gibt nirgends etwas wie “graben” oder “gehen”, es gibt nur unzäh­lige Bewegungen oder Handlungsdifferentiale, die wir je nach dem Zwecke der Handlung als “graben” oder als “gehen” begrei­fen.” Nicht nutz­los schei­nen mir alle diese Betrachtungen über das Verhältnis von Denken und Sprechen. Aber denk­haft…

Konditionierungen, die uns leben

Konditionierungen sind Leid und Freud. Zeigen sie auf der einen Seite die Effektivität des Gehirns auf, synap­ti­sche Autobahnen zu kreieren um effek­tiv und schnell zu handeln, auf der ande­ren Seite die Verkümmerung alter­na­ti­ver Wege auf Grund der bebil­de­ten Autobahnen. Hier wird das Dilemma schnell sicht­bar.  Doch stel­len wir uns zuerst…

Was ist Wahrnehmung

Viele Menschen sind sich ihrer Wahrnehmung nicht bewusst. Bedient man sich des Beispiels der EDV, dann funk­tio­niert jedes EDV‐System (egal, ob Smart‐Phone oder Hochleistungsrechner) nach dem immer iden­ti­schen Prinzip: Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe (E.V.A. Prinzip). Demnach ist die Wahrnehmung vergleich­bar mit der Eingabe, das, was von außen über die Sinne…

Das Wesen der Sprache

Fritz Mauthner veröf­fent­lichte 1906 das Buch »Das Wesen der Sprache«, Beiträge zu einer Kritik der Sprache. Im Internet sind zwei verschie­dene Versionen zu finden. Zum einen die erste Auflage, die zwischen 1901 — 1902 entstand und die zweite Auflage, die von ihm in den Jahren 1906 — 1913 über­ar­bei­tet wurde.…