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Worum geht es eigentlich?

Auf einem Treffen eines Sufi-Ordens habe ich für mich eine inter­es­sante Erfahrung gemacht: der Cappuccino den ich da trank war eine einzig­ar­tige Erfahrung. Niemand sonst auf dieser Welt erfährt einen Cappuccino so, wie ich ihn erfahre. Ich mag ihn z. B. gerne mit Zucker, andere würden den dann ausspu­cken. 

Wenn es also primär darum geht, dann lass uns diesen Gedanken doch einmal weiter stri­cken. Was ist dann mit all den Situationen die da gerade in Deinem Leben sind? Deine Beziehung, die finan­zi­elle Situation, Freunde, Beruf, Dein Auto? Oder dieses Gefühl, immer kämp­fen zu müssen für etwas, oder dieses Ohnmachtsgefühl. 

Das, was Du erfährst, was Du erlebst, ist einzig­ar­tig. Niemand sonst macht diese Erfahrung so, wie Du sie gerade machst. Nicht auf diesem Planeten, keiner der 7,5 Mrd. Menschen oder — ich behaupte einmal — nicht einmal ein ande­res Wesen in diesem Universum.

Bisher war Dir das viel­leicht nicht wirk­lich bewusst. Doch Du kannst auch entschei­den, welche Erfahrung Du machen willst, statt Dich wie eine Kugel in einem Flipperautomaten zu fühlen. Im NLP gibt es ja auch die Annahme, das alles bereits in Dir ist. Im Zen gilt die Aussage, das wir Autopiotische Wesen sind — von außen nicht beein­fluss­bar.  Es werden höchs­ten Dinge in uns ange­trig­gert, die dann eine der Apps star­ten. Wenn also alles in Dir ist, dann auch alle Veranlagungen Deiner bishe­ri­gen Erfahrungen und derer, die Du machen willst. 

Als ich damals in den Schulden versank und an den Punkt kam wo ich mir sagte: “Stopp, es reicht!” habe ich mich danach bewusst für eine neue Erfahrung entschie­den. Denn ich hatte da schlicht keinen Bock mehr drauf. Und jetzt mache ich halt die Erfahrung von genü­gend Geld am Ende eines Monats. 

Also, wenn die Annahme stimmt, das es primär darum geht, Erfahrungen zu machen UND bereits alles in Dir vorhan­den ist, dann kannst Du auch bewusst entschei­den, welche Erfahrung Du machen willst. Ohne Ausreden, ohne ein ja aber. 

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