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Veröffentliche Beiträge in “Mauthner - Gesellschaft für Sprachkritik”

Fritz Mauthner — Das Wesen der Sprache

Michael 0

Firtz Mauthners Buch vom Wesen der Sprache rich­tet sich an alle Interessierten, die sich unter die Oberfläche der Semantik und der Sprache bege­ben wollen. Es ist eine Kritik an der…

Firtz Mauthner über den Sinn des Lebens

Michael 0

Niemals kann ich ohne stil­lere oder lautere Heiterkeit Bücheranzeigen lesen, die mit Titeln anlo­cken wie: der Sinn des Lebens, der Wert des Lebens, der Unfug des Sterbens usw. Meinem Bilde…

1. Vorwort zur 2. Auflage

Fritz Mauthner 0

“Ein gründ­li­cher Fachmann, den ein Kollege mahnte, sich mit den Gedanken meiner Sprachkritik ausein­an­der zu setzen, rief in mensch­lich begreif­li­cher Entrüstung aus: “Soll ich meine Kollegienhefte verbren­nen?” Ich möchte darauf…

2. Wesen der Sprache

Fritz Mauthner 0

So schwer fällt es, den verschie­de­nen Sinn und die Unvollkommenheiten der Worte darzu­le­gen, wenn es nur mit Worten gesche­hen kann. — John Locke Verstehst du nun mein Sprachprinzipium der Vernunft,…

3. Sprache und Sozialismus

Fritz Mauthner 0

“Der Kommunismus hat auf dem Gebiete der Sprache Wirklichkeit werden können, weil die Sprache nichts ist, woran Eigentum behaup­tet werden kann; der gemein­same Besitz ist ohne Störung möglich, weil die…

4. Realität der Sprache

Fritz Mauthner 0

“Alle Menschen stehen gegen­sei­tig im Verhältnis von Hypnotiseur und Hypnotisierten, alle Menschen lassen sich gegen­sei­tig durch ausge­spro­chene Worte Zwangsvorstellungen sugge­rie­ren.” Weil die Sprache zwischen den Menschen eine soziale Macht darum…

5. Missverstehen durch Sprache

Fritz Mauthner 0

“Für die Praxis genügt die mensch­li­che Sprache, wahr­schein­lich darum, weil es jedem einzel­nen nur um sich selbst zu tun ist.” Unser Nachdenken über das Wesen der Sprache hat uns zu…

6. Wert der Sprache

Fritz Mauthner 0

“Für die Praxis genügt die mensch­li­che Sprache, wahr­schein­lich darum, weil es jedem einzel­nen nur um sich selbst zu tun ist.” Über den Nutzen der Sprache ist seit Jahrhunderten, vor und…

7. Das Schweigen

Fritz Mauthner 0

“Jedenfalls ist der Mensch durch die Sprache unter allen Tieren der beste Lügner.” Von seiner augen­blick­li­chen Stimmung oder von seiner Lebensstimmung, also von seinem Charakter, wird es abhän­gen, ob der…

8. Wortkunst

Fritz Mauthner 0

“Wir gehen in der Irre und ahnen es nicht. Nebel bede­cken alle Worte, Nebel alle Wortgruppen — und der Wahnsinn lauert an der Aufdeckung dieser Nebelschleier.” Das Verhältnis von Sprache…

Roland G. Hicks — Semantik, der Zen-Buddhismus und die Protestbewegung

Michael 0

  “Insoweit die Mitglieder der Protestbewegung die konven­tio­nelle Sprachwelt durch­schauen und wirk­lich­keits­nä­her einge­stellt sind, stehen sie auf dem Boden der meta­phy­si­schen Annahmen sowohl des Zen als auch der Allgemeinsemantik.” In…

9. Sprache der Poesie

Fritz Mauthner 0

“Doch die höchs­ten Poesien  Schweigen wie der tiefste Schmerz; Nur wie Geisterschatten ziehen Stumm sie durchs gebrochne Herz.” Der Dichter kann nie etwas ande­res tun, als von der Alltagssprache ausge­hen.…

10. Goethe

Fritz Mauthner 0

“Umsonst hab’ ich so viel gespro­chen; die Luft hab’ ich erschüt­tert, weiter nichts gewon­nen.” Für die Lehre, daß die Sprache ein untaug­li­ches Werkzeug der Erkenntnis sei, jedoch ein gutes, ja…

11. Wortaberglaube

Fritz Mauthner 0

“Diese Knechte an den Ruderbänken der Wortgaleeren sind nur noch den brei­ten Massen gefähr­lich. Ihre Waffen sind stumpf für unse­ren gebil­de­ten Mittelstand. Er hat neue Worte gemünzt: das Recht, die…

Fritz Mauthner — Denken und Sprechen

Michael 0

  FRITZ MAUTHNERDenken und Sprechen “Es gibt nirgends etwas wie “graben” oder “gehen”, es gibt nur unzäh­lige Bewegungen oder Handlungsdifferentiale, die wir je nach dem Zwecke der Handlung als “graben”…

12. Vernunft und Verstand

Fritz Mauthner 0

“Worte wie Pflanze, Tier, Himmel, Licht, Sprechen, Denken, Vernunft, Verstand, Leben, Tod, Gesundheit, Krankheit u.s.w. gebrau­chen wir nur darum, weil wir sie ererbt haben, genau so, wie das eben ausge­kro­chene…

13. Max Müller

Fritz Mauthner 0

“Unsere Worte sind nur Zeichen für unsere Erinnerungen, bequeme Zeichen sicher­lich.” Nur die benei­dens­wer­ten Philosophen und Rhetoren, welche allwis­send sagen können, was der Gedanke und was die Sprache sei, kennen…

14. Sprache ist Bewegung

Fritz Mauthner 0

“Wenn ein Mensch deut­lich und distinkt ein Wort denkt, so ist damit ein Bewegungsgefühl verbun­den.” Wir sind durch diese Erwägungen unmerk­lich unse­rem Ziele etwas näher gerückt. Die Behauptungen über das…

Das Wesen der Sprache

Michael 0

Fritz Mauthner veröf­fent­lichte 1906 das Buch »Das Wesen der Sprache«, Beiträge zu einer Kritik der Sprache. Im Internet sind zwei verschie­dene Versionen zu finden. Zum einen die erste Auflage, die…

Sprachkritik und Sprachlogik

Michael 0

Die Sprache ist das Medium, in der wir unsere Gedanken zum Ausdruck brin­gen. Sie ist somit ein Spiegelbild der Wahrnehmung unse­rer Wirklichkeit. Weiterhin zeigt uns die Sprache auch, in welchem…

15. Urzeit der Sprache

Fritz Mauthner 0

“Die Schrift ist nicht nur die Dauerform der Gedächtniszeichen, die Schrift ist eine künst­li­che Verbesserung des Gedächtnisses, wie die Photographie eine Verbesserung des Sehorgans.” Unbeirrt wieder­hole ich bei jeder Gelegenheit,…

16. Wirkliches Denken

Fritz Mauthner 0

“Gedächtnis ohne Gedächtniszeichen ist nicht möglich; und Zeichen sind im weites­ten Sinne sprach­li­che Akte.” Von der physio­lo­gi­schen Psychologie wollen wir die Kritik der älte­ren psycho­lo­gi­schen Begriffe gern anneh­men; ihrer Führung…

17. Unmöglichkeiten der Psychologie

Fritz Mauthner 0

“Wir sehen, ein jeder, nicht bloß einen andern Regenbo­gen, sondern ein jeder einen andern Gegenstand und einen andern Satz als der Andere.” Die Seele ist eine Kreatur , die alle…

18. Seele und Leib

Fritz Mauthner 0

“Fast zwei­tau­send Jahre lang hat man auch in der Psychologie die hölzer­nen Gerüste des Aristoteles für Kunstwerke gehal­ten.” Man kann die Seele zehn­mal nach­ge­wie­sen haben als ein leeres Wortgespenst, der…

19. Zufallssinne

Fritz Mauthner 0

“Erst aus einer Kritik der Sprache könn­ten viel­leicht einige Anfangsgründe einer künf­ti­gen Psychologie entste­hen.” Unser neuer Begriff “Zufallssinne ” stellt sich derje­ni­gen Auffassung entge­gen, die, unbe­wußt von Philosophen wie von…