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32. Wortbildung

Fritz Mauthner 0

“Es ist endlich Zeit, daß die Menschheit ihre Sprache, d.h. ihr Gedächtnis entfe­ti­sche, nach­dem sie durch unge­zählte Jahrtausende Abstraktionen oder Fetische gehäuft, und ihren Müllkasten die Schatzkammer ihres Geistes genannt…

33. Das Vergessen

Fritz Mauthner 0

“Das Vergessen ist in der Wirklichkeit, kann also keine bloße Negation sein. Daß es eine Tätigkeit ist, wird uns bewußt, wenn wir etwas verges­sen wollen und uns die Ausführung unse­rer…

34. Aufmerksamkeit und Logik

Fritz Mauthner 0

“Alle Erkenntnistheorie ist zuletzt Psychologie, und an eine wissen­schaft­li­che Psychologie ist nicht zu denken, solange die psycho­lo­gi­schen Grundbegriffe unklar und undeut­lich im Sprachgebrauche schwan­ken.” Es wäre nun ganz hübsch, den…

35. Wahnsinn

Fritz Mauthner 0

“Das philo­so­phi­sche Genie muß sich selbst über die Achsel sehen können beim Denken, muß sich ein Übergedächtnis, eine Übersprache anschaf­fen, es muß die Neubildung zu seinem Alltagsorgan machen. Das muß…

36. Bewusstsein und Sprache

Fritz Mauthner 0

“Das Selbstbewußtsein ist die Kulisse, hinter der die Schauspieler und Statisten schla­fen, gähnen, essen oder plap­pern, um auf ein Stichwort einzeln vorzu­tre­ten, sowie der Souffleur oder Inspizient oder die Assoziation…

37. Verstand und Vernunft

Fritz Mauthner 0

“Das Selbstbewußtsein ist die Kulisse, hinter der die Schauspieler und Statisten schla­fen, gähnen, essen oder plap­pern, um auf ein Stichwort einzeln vorzu­tre­ten, sowie der Souffleur oder Inspizient oder die Assoziation…

38. Ichgefühl

Fritz Mauthner 0

“Das Ichgefühl ist eine Täuschung, ist die Täuschung der Täuschungen. Ist aber das Ichgefühl, ist die Individualität eine Lebenstäuschung, dann bebt der Boden, auf welchem wir stehen, und die letzte…

39. Erkenntnisse und Wirklichkeit

Fritz Mauthner 0

“Nicht ein Traum ist unsere Lehre, sondern die wache Besinnung darüber, daß wir an der Wirklichkeitswelt zwei­feln müssen, daß sogar ganz gewiß das Wort Wirklichkeit ein Bild für die Ursache…

40. Möglichkeiten der Philosophie

Fritz Mauthner 0

“Die Aufgabe, sich selbst zu verste­hen, hat der mensch­li­che Geist sich zuerst im Stande seiner Unschuld gestellt, wie über­haupt die Kinder es sind, die die großen Fragen stel­len; in reife­ren…

1. Zeit und Raum

Laurent Verycken 0

“Holt mir einen Bauern vom Pfluge, macht ihm die Frage verständ­lich, und er wird euch sagen, daß, wenn alle Dinge am Himmel und auf Erden verschwän­den, der Raum doch stehen…

2. Bewusstsein

Laurent Verycken 0

Bewußtsein “Die Regeln des Universums, die wir zu kennen glau­ben, sind tief in unse­ren Wahrnehmungsprozessen begra­ben.”- GREGORY BATESON Allen empi­ris­ti­schen Richtungen ist die ausschließ­li­che Anerkennung der sinn­li­chen Erfahrung als Quelle…

3. Logik

Laurent Verycken 0

“Die Logik ist geknüpft an die Bedingung gesetzt, es gibt iden­ti­sche Fälle.” — FRIEDRICH NIETZSCHE Organisation des Denkens bedeu­tet Einheit und Ordnung in unsere Gedankenwelt zu brin­gen. Ordnung gibt Sicherheit.…

4. Sprache

Laurent Verycken 0

“Die Grammatik ist auto­nom und keiner Wirklichkeit verant­wort­lich.” — FRIEDRICH WAISMANN Das Verstaendnis des Phaenomens Sprache ist entschei­dend fuer das Verstaendnis der Wirklichkeit. Das Verhaeltnis des Begriffs zur sinn­li­chen Anschauung…

5. Tatsachen

Laurent Verycken 0

“Die Lehre vom Primat der Wiederholungen besagt, daß das wieder­holte Auftreten von einer Erscheinung uns irgend­wie zur Annahme eines allge­mei­nen Gesetzes berech­tigt.” Die alte Erkenntnistheorie, die von ARISTOTELES bis zur…

6. Moral

Laurent Verycken 0

“Gesetze über­haupt aufzu­stel­len ist nur deshalb möglich, weil sich bei einer sehr großen Anzahl ähnli­cher Fälle die Verschiedenheiten im einzel­nen ausglei­chen. Über den konkre­ten Einzelfall jedoch gelingt keine abso­lut sichere…

7. Ordnung

Laurent Verycken 0

“Eine Organisation, die sich um alle konkre­ten Einzelbedürfnisse der Menschen zu kümmern hätte, wäre allein schon vom Verwaltungsaufwand her prak­tisch unmög­lich.” Das Problem der Ordnung war seit jeher das funda­men­tale…

8. Recht

Laurent Verycken 0

“Ohne den Gleichheitsbegriff der Person ist Recht über­haupt nicht denk­bar.” Wenn unsere Interessen mit ande­ren kolli­die­ren, gibt es zwei Möglichkeiten, einen Streit zum Austrag zu brin­gen. Die eine beruth auf…

9. Ökonomie

Laurent Verycken 0

“Die Marktphänomene sind nicht gleich­ge­wichts­bil­dend. Das Gleichgewicht eines sich selbst regeln­den freien Marktes exis­tiert nur in der Vorstellung von Verkaufsstrategen als ideal­ty­pi­sche Norm.” Seit unse­rer Kindheit sind wir Erläuterungen ökono­mi­scher…

10. Anarchie

Laurent Verycken 0

“Mit der Analogiefrage behan­deln wir deshalb auch gleich­zei­tig die Machtfrage. Objektivieren heißt verab­so­lu­tie­ren.” Das naive Vertrauen in die Objektivität der Tatsachen ist der wesent­lichste Ordnungsfaktor im gesell­schaft­li­chen Leben und die…

11. Religion

Laurent Verycken 0

“Nichts Endliches läßt sich zum Unendlichen in Beziehung setzen.” In allen wissen­schaft­li­chen Theorien stoßen wir auf die unver­meid­li­che Begrenzung unse­res Wissens, die sich durch eine notwen­di­ger­weise begriff­li­che Fixierung des Tatsachenmaterials…