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Wonach wir streben

Michael 0

Es ist immer wieder die Frage, wonach wir stre­ben. Die Sehnsucht ist es, die uns fort­wäh­rend verzehrt. Es ist die Leere, die in den Augenblicken zu uns kommt, in denen…

Im Urpsrung sind wir alle nackt

Michael 0

So kommen wir auf die Welt. Nackt. Ebenso gehen wir so von der Welt. Nackt. Was ist es dann, das sich dazwi­schen anklei­det? Das sich schmückt und etwas »darstel­len« will?…

Kartenhäuser

Michael 0

Je mehr wir das Wesentliche erken­nen,desto mehr fallen die eige­nen Kartenhäuser zusam­men. Je mehr wir das Wesentliche erken­nen,desto mehr verliert das Unwesentliche an Glanz.

Wahrnehmung passt sich den Erwartungen an

Michael 0

was sich dann auch »selbst­er­fül­lende Prophezeiung« nennt. ist ein Urteil einmal gefällt, dann ist es schwie­rig, diese »Meinung« zu revi­die­ren. Bedeutet es doch das Eingestehen eines eige­nen Fehlurteils. »Willst Du…

Was machen wir hier?

Michael 0

Ja, was machen wir über­haupt? Hat das, was wir tagein, tagaus machen etwas mit unse­rem ursprüng­li­chen Wesen zu tun? Immer, wenn ich mir diese Frage stelle, bemerke ich, das ich…

Rechthaben oder die Sicht auf die Dinge

Michael 0

Was ist es, das kommu­ni­ziert werden kann? Gerade wenn es um das «Rechthaben» geht, wird versucht, eine eigene Meinung zu vertre­ten und jemand ande­ren die eigene Sicht auf die Dinge…

Firtz Mauthner über den Sinn des Lebens

Michael 0

Niemals kann ich ohne stil­lere oder lautere Heiterkeit Bücheranzeigen lesen, die mit Titeln anlo­cken wie: der Sinn des Lebens, der Wert des Lebens, der Unfug des Sterbens usw. Meinem Bilde…

1. Vorwort zur 2. Auflage

Fritz Mauthner 0

“Ein gründ­li­cher Fachmann, den ein Kollege mahnte, sich mit den Gedanken meiner Sprachkritik ausein­an­der zu setzen, rief in mensch­lich begreif­li­cher Entrüstung aus: “Soll ich meine Kollegienhefte verbren­nen?” Ich möchte darauf…

2. Wesen der Sprache

Fritz Mauthner 0

So schwer fällt es, den verschie­de­nen Sinn und die Unvollkommenheiten der Worte darzu­le­gen, wenn es nur mit Worten gesche­hen kann. — John Locke Verstehst du nun mein Sprachprinzipium der Vernunft,…

3. Sprache und Sozialismus

Fritz Mauthner 0

“Der Kommunismus hat auf dem Gebiete der Sprache Wirklichkeit werden können, weil die Sprache nichts ist, woran Eigentum behaup­tet werden kann; der gemein­same Besitz ist ohne Störung möglich, weil die…

4. Realität der Sprache

Fritz Mauthner 0

“Alle Menschen stehen gegen­sei­tig im Verhältnis von Hypnotiseur und Hypnotisierten, alle Menschen lassen sich gegen­sei­tig durch ausge­spro­chene Worte Zwangsvorstellungen sugge­rie­ren.” Weil die Sprache zwischen den Menschen eine soziale Macht darum…

5. Missverstehen durch Sprache

Fritz Mauthner 0

“Für die Praxis genügt die mensch­li­che Sprache, wahr­schein­lich darum, weil es jedem einzel­nen nur um sich selbst zu tun ist.” Unser Nachdenken über das Wesen der Sprache hat uns zu…

6. Wert der Sprache

Fritz Mauthner 0

“Für die Praxis genügt die mensch­li­che Sprache, wahr­schein­lich darum, weil es jedem einzel­nen nur um sich selbst zu tun ist.” Über den Nutzen der Sprache ist seit Jahrhunderten, vor und…

7. Das Schweigen

Fritz Mauthner 0

“Jedenfalls ist der Mensch durch die Sprache unter allen Tieren der beste Lügner.” Von seiner augen­blick­li­chen Stimmung oder von seiner Lebensstimmung, also von seinem Charakter, wird es abhän­gen, ob der…

8. Wortkunst

Fritz Mauthner 0

“Wir gehen in der Irre und ahnen es nicht. Nebel bede­cken alle Worte, Nebel alle Wortgruppen — und der Wahnsinn lauert an der Aufdeckung dieser Nebelschleier.” Das Verhältnis von Sprache…

Roland G. Hicks — Semantik, der Zen-Buddhismus und die Protestbewegung

Michael 0

  “Insoweit die Mitglieder der Protestbewegung die konven­tio­nelle Sprachwelt durch­schauen und wirk­lich­keits­nä­her einge­stellt sind, stehen sie auf dem Boden der meta­phy­si­schen Annahmen sowohl des Zen als auch der Allgemeinsemantik.” In…

9. Sprache der Poesie

Fritz Mauthner 0

“Doch die höchs­ten Poesien  Schweigen wie der tiefste Schmerz; Nur wie Geisterschatten ziehen Stumm sie durchs gebrochne Herz.” Der Dichter kann nie etwas ande­res tun, als von der Alltagssprache ausge­hen.…

10. Goethe

Fritz Mauthner 0

“Umsonst hab’ ich so viel gespro­chen; die Luft hab’ ich erschüt­tert, weiter nichts gewon­nen.” Für die Lehre, daß die Sprache ein untaug­li­ches Werkzeug der Erkenntnis sei, jedoch ein gutes, ja…

was ist Leben

Michael 0

De Frage, was Leben ist, ergrün­den sich meiner Meinung nach in der Frage nach der Natur des Geistes. Um das Wesen oder die Natur des eige­nen Geistes zu schauen, sind…

Was ist Freiheit

Michael 0

Freiheit beginnt aus meiner Sicht dann, wenn ich mehr als drei Wahlmöglichkeiten habe.

11. Wortaberglaube

Fritz Mauthner 0

“Diese Knechte an den Ruderbänken der Wortgaleeren sind nur noch den brei­ten Massen gefähr­lich. Ihre Waffen sind stumpf für unse­ren gebil­de­ten Mittelstand. Er hat neue Worte gemünzt: das Recht, die…

Chang Tun-Sung — Chinesen denken anders

Michael 0

  CHANG TUNG-SUNChinesen denken anders “Der auf dem Gesetz der Identität beru­hende Syllogismus ist die Form der Folgerung in der west­li­chen Logik, während die Chinesen die Analogie anstelle der Folgerung…

Fritz Mauthner — Denken und Sprechen

Michael 0

  FRITZ MAUTHNERDenken und Sprechen “Es gibt nirgends etwas wie “graben” oder “gehen”, es gibt nur unzäh­lige Bewegungen oder Handlungsdifferentiale, die wir je nach dem Zwecke der Handlung als “graben”…

Anatol Raport — Die Abstratktionsleiter

Michael 0

Der Zweck der Abstraktionsleiter besteht darin, den Abstraktionsprozess bewußt zu machen. Wie wir die Dinge benen­nen und wo wir die Unterscheidungslinie zwischen einer Klasse von Dingen und einer ande­ren ziehen,…