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michael engelnkemper Posts

Sein statt suchen

Als ich darauf gesto­ßen wurde, mich selbst betrach­ten, erkannte ich, das ich getrie­ben war von der Suche. Der Suche nach Anerkennung, nach Bestätigung, nach Glück, Erfüllung, Zufriedenheit, Sinn. Die beglei­tende Aussage war zumeist: “wenn ich erst einmal, dann…”. Daraus entstand eine Gier, genau das errei­chen zu wollen. Oder jenes, oder…

Wonach wir streben

Es ist immer wieder die Frage, wonach wir stre­ben. Die Sehnsucht ist es, die uns fort­wäh­rend verzehrt. Es ist die Leere, die in den Augenblicken zu uns kommt, in denen wir nackt vor uns selbst stehen. Sie ist es, die uns zeigt, dass das, was wir tun, unser Leiden nicht…

Kartenhäuser

Je mehr wir das Wesentliche erken­nen,desto mehr fallen die eige­nen Kartenhäuser zusam­men. Je mehr wir das Wesentliche erken­nen,desto mehr verliert das Unwesentliche an Glanz.

Wahrnehmung passt sich den Erwartungen an

was sich dann auch »selbst­er­fül­lende Prophezeiung« nennt. ist ein Urteil einmal gefällt, dann ist es schwie­rig, diese »Meinung« zu revi­die­ren. Bedeutet es doch das Eingestehen eines eige­nen Fehlurteils. »Willst Du glück­lich sein, muss Du einfach nur keine Meinung haben« habe ich mal gehört. In diesem Zusammenhang stimmt das wohl. Wolllen…

Was machen wir hier?

Ja, was machen wir über­haupt? Hat das, was wir tagein, tagaus machen etwas mit unse­rem ursprüng­li­chen Wesen zu tun? Immer, wenn ich mir diese Frage stelle, bemerke ich, das ich anfange, den Kopf zu schüt­teln und ich einmal herz­lich lachen muss. Denn da war sie wieder — die Verzettelung, die…

Firtz Mauthner über den Sinn des Lebens

Niemals kann ich ohne stil­lere oder lautere Heiterkeit Bücheranzeigen lesen, die mit Titeln anlo­cken wie: der Sinn des Lebens, der Wert des Lebens, der Unfug des Sterbens usw. Meinem Bilde von der Geistesarbeit der Zunftphilosophen würde ein humo­ris­ti­scher Zug fehlen, wenn nicht auch der Nobelpreisträger Eucken, der drei­ßig Jahre vorher…